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Godfried von Apremont. Abt und Herr in Echternach (1539–1562)

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Als Robert von Monreal im Jahre 1539 starb, begann eine unruhige Zeit sowohl für die Abtei als auch für die Stadt Echternach. Würden die Mönche, unterstützt vom Trierer Kurfürsten, die Kandidaten ihrer Wahl, Matthias von Lutzerath, und nach dessen Ableben, Jakob von Alteneberstein, gegen den Willen des mächtigen Kaisers Karl V. durchsetzen können, der vom Papst die Erlaubnis erwirkt hatte, den Echternacher Abt zu bestimmen? Echternach war plötzlich zum Zankapfel zwischen Kaiser und Kurfürsten, zwischen Brüssel und Trier, zwischen Speyer und Mechelen geworden.

Viele Dokumente, die bis dahin in Luxemburg unbekannt waren und die in den Archives Générales du Royaume in Brüssel liegen, berichten über eine Zeit, in der die Abtei und die Stadt Echternach durch Kriege gegen Frankreich, durch spanische Besatzungsarmeen, durch ansteckende Krankheiten, durch den Einfall des Markgrafen von Brandenburg und durch den rücksichtslosen Kampf der beiden Kandidaten, die beide allein Abt werden und die beide über die Einkünfte der Abtei verfügen wollten, sehr herunter gekommen waren.

Die Dokumente, die wir in Bruxelles entdeckt haben, werden ohne Zweifel die Forschung neu beleben, sowohl was Echternach angeht als auch was die Politik von Karl V. betrifft.

Vollständige Titelangabe:
Pol Schiltz, Al Estgen u. Pierre Kauthen: Godfried von Apremont. Abt und Herr in Echternach (1539–1562). Urkunden- und Quellenbuch, hrsg. v. Willibrordus-Bauverein a.s.b.l. Echternach, Trier: Verlag für Geschichte & Kultur 2022, ISBN: 978–3–945768–27–3, 626 S., Preis: 48 €.

Gewicht 1,9 kg
Abmessungen 17 × 24 cm
Autor

Kauthen, Pierre,

Schiltz, Paul