Cum tempore (mit Zeit) – jedes Vorlesungsverzeichnis kennt diesen Zusatz (abgekürzt: c. t.). Es gibt den Beteiligten den Hinweis auf den Beginn einer Veranstaltung: nicht zur vollen Stunde, sondern eine Viertelstunde später. Im übertragenen Sinne lässt sich die Geschichte der Universität Trier als ein wiederkehrendes Muster zeitlicher Verzögerungen beschreiben: in der Gründungsphase ab dem Jahr 1450, nach der Überführung in das französische Bildungssystem ab 1798, nach dem 2. Weltkrieg, als es an den Wiederaufbau des Universitätswesens in Deutschland ging. Stets war das Warten im Spiel. Eine Idee von der Universität hatte man in Trier immer. Davon – und was dazwischen geschah – handelt dieses Buch.
Vollständige Titelangabe:
Michael Jäckel: Cum tempore. Die Geschichte der Universität Trier. Trier: Verlag für Geschichte & Kultur 2026, ISBN: 978–3–945768–49–5, 256 S., Preis: 21,90 €.






